Die Schönheit Irlands besungen


Kelsterbach. Irischer Folk stand im Mittelpunkt eines Benefizkonzerts, das zu Gunsten des katholischen Weltjugendtages am Freitag im Michaelsaal veranstaltet wurde. Ein fünfsaitiges Banjo, Akkordeon, Querflöte und Gitarre, außerdem eine irische Ziegenfelltrommel - viel mehr brauchte die Gruppe Inisheer nicht, um die Zuhörer auf die grüne Insel zu entführen. Den besonderen Charme der fünfköpfigen Band machten aber nicht die authentischen Instrumente aus, sondern die Stimmgewalt ihrer Sänger, allen voran Birgitt Stumpf-Schmidt.

Noch ist das Inisheer-Mitglied in Kelsterbach weitgehend eine Unbekannte, was sich jedoch bald ändern könnte: Die Liebhaberin irischer Musik ist die Leiterin des kurz vor der Eröffnung stehenden Kinderhauses Sankt Elisabeth.
Gemeinsam mit den Bandkollegen Wolfgang Schmidt, Silke Moeller, Arno Maldaner und Harald Wilfer sorgte sie für gehörige Stimmung. Die ausgewählten Stücke waren mal melancholisch, mal heiter, immer aber authentisch interpretiert.
1997 gegründet, benannte sich die Band nach einer kleinen irischen Insel und konzentrierte ihre Tätigkeit fortan vor allem auf Konzertauftritte in Kirchen. Ihre Lieder und Volksweisen handeln von der irischen Landschaft, ihrer rauen Schönheit und Bewohner - Themen, die dank der einfühlsamen Darbietung auch in Kelsterbach ankamen.

Der gesamte Erlös des Konzerts wird gespendet, steht doch der erstmals in Deutschland abgehaltene Weltjugendtag kurz bevor. Erwartet werden rund 800 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt, die vom 11. bis 15. August in allen Teilen Deutschlands unterkommen, bis dann in den Tagen darauf das eigentliche Ereignis in Köln ist. Auch aus Kelsterbach werden rund 20 Gemeindemitglieder nach Köln reisen. Höhepunkt der dortigen Veranstaltungen wird eine Heilige Messe mit dem neuen Papst sein.


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